Kapitel 2

Die Wiedergeburt

Unter bis heute ungeklärten Umständen wurde Frank Schröder am 23. Dezember 1964 als Sohn der Eheleute Michael und Martha Schröder in Berlin-Gropiusstadt wiedergeboren. Die Jahre seiner Kindheit sind schnell erzählt. Bereits 1968 bekommt er seine erste Gitarre, mit der er 1969 sein Kindermädchen erschlägt. 1971 wird er erstmals von seiner 5-jährigen Nachbarin sexuell mißhandelt, was er jedoch jahrelang verschweigt. 1973 bekommen die beiden ihr erstes Kind, über dessen weiteren Werdegang keine offiziellen Informationen vorliegen. Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich um die Tennisspielerin Anke Huber. Im Alter von 10 Jahren übernimmt er 1975 sein erstes politisches Amt und wird nach einem waghalsigen Militärputsch Präsident von Togo. Weitere Stationen: 1976 Olympische Spiele in Montreal, 1979 Einmarsch in Afghanistan, 1982 Schütze des 1:0 gegen die 10. Klasse.

Trotz seiner eher behüteten Kindheit wird eines schon früh deutlich: Frank Schröder liebt die Frauen und die Frauen lieben ihn. Und umgekehrt. Das Faszinosum Frau zieht sich wie ein roter Faden durch sein ganzes Leben. Zwischen Abscheu und Bewunderung, zwischen Abhängigkeit und Verachtung, so sagt er selbst einmal, bewegt sich sein Verhältnis zu diesem ihm auch heute noch weitgehend unbekannten Phänomen.